Letztes Jahr habe ich das Museum als Ort der Muße für mich entdeckt. Seitdem nutze ich gerne freie Nachmittage zum Besuch im Museum. Gestern war ich zum Beispiel in der Kunsthalle Mannheim (Kuma) und besuchte die Ausstellung Henri Laurens – Wellentöchter. Henri Laurens war ein französischer Bildhauer und zählt zu den Vertretern des Kubismus (wie auch Pablo Picasso). Die monographische Sammlung in der Kunsthalle zeigt aktuell einen groben Querschnitt seiner Werke.
In der Ausstellung nutzte ich erstmals die Kuma-App begleitend auf dem iPhone. Über die Kuma-App werden unter anderem die Audioguides zu den laufenden Ausstellungen zum Abruf bereitgestellt. Den Kuma-App-Audioguide kann man sich grob als Podcast mit Kapitelmarken vorstellen. Vorort sind gewisse Exponate mit einem Symbol markiert und diese Symbole dienen als Hinweis, um das entsprechende Kapitel abzuspielen. So kann man sich dann in seinem eigenen Tempo von Exponat zu Exponat hangeln und bekommt alles schön erklärt. Solche Audioguides gibt es ja schon länger, aber meistens kommen die im Museum als Walkman mit klobigem Kopfhörer daher, was bei mir immer einen inneren Widerstand auslöst. Ich freute mich also über das neue Konzept, setzte mir die AirPods auf und flanierte gemütlich los.
Gleich im zweiten Ausstellungsraum wich die Begeisterung leider schnell dem Frust. Im zweiten Ausstellungsraum gab es nämlich nur Edge und damit konnten die Audio-Files nicht richtig aus dem Internet geladen werden und der Stream brach ständig ab. „ALTER!“ hab ich gedacht, „das ist ja mal wieder sehr schlau!“ Immerhin gab es aber für jedes Audio-Kapitel auch eine Transkription, was in dieser Situation wiederum sehr praktisch war.
(im dritten Ausstellungsraum habe dann auch ich gemerkt, dass die ganze Kunsthalle aus diesem Grund in allen Räumen mit einem frei zugänglichen WLAN versorgt ist)