Zimtwolke

  • 2. April 2025

    Am Nikolaustag im Dezember 2018 wurde WordPress 5.0 veröffentlicht. Mit WordPress 5.0 wurde der Gutenberg Editor eingeführt, welcher den altehrwürdigen TinyMCE Editor abgelöst hat. Gutenberg war ein großer Paradigmenwechsel. Anstatt mit HTML wurden Beiträge in WordPress nun mit „Blocks“ geschrieben und formatiert.

    Damals habe ich nur gedacht, geh weg! Es ist grad alles gut, ich will das nicht! Ich brauch das nicht! Außerdem hatte ich keine Zeit und Nerven, mich damit zu beschäftigen. Also machte ich einfach so als gäbe es Gutenberg nicht und hab meine Beiträge weiterhin mit TinyMCE geschrieben (mit Hilfe des Plugins Classic Editor).

    So vergingen langsam die Jahre! Und Gutenberg hat sich immer weiter und tiefer ins das System von WordPress gegraben. Nach dem Editor fielen die beliebten Widgets den Blöcken zum Opfer (ich hab die Widgets immer geliebt). Und auch die unkomplizierten Shortcodes wurden allmählich obsolet (die fand ich auch toll). Schrittweise kam Gutenberg dann auch bei Themes zum Einsatz, was schließlich in dem neuen Konzept der Block-Themes resultierte. Block Themes (Full Site Editing Themes) waren eine völlig neue Generation von WordPress Themes. Nun war es möglich, nicht nur Beiträge, sondern die ganze Internetseite mit Blöcken zu gestalten, ohne dabei auch nur eine Zeile Code schreiben zu müssen. Das neue Paradigma lautete, alles ist ein Block.

    Trotz dieser Entwicklungen habe ich die Sache weiterhin fleissig verdrängt. Aber das ist leider keine Lösung für die Ewigkeit, denn im Gestern gibt es keine Zukunft. Ich empfand eine wachsende Entfremdung gegenüber der WordPress Plattform, weil ich den Zugang verlor. Das konnte ich aber nicht zulassen, denn WordPress war für mich immer ein Herzenssache. Und so habe ich mich dann doch an die Arbeit gemacht und mein altes Classic Theme in ein Block Theme überführt. Und jetzt ist es hier schon seit fast einem Jahr im Einsatz. Habta gar nicht gemerkt, gell? ;-) Say hello to elsa!

    Screenshot: Das Block Theme Elsa im Website Editor von WordPress.

    Die Umsetzung war tatsächlich eine richtige Anstrengung. Es hat schon viel Energie gekostet, das neue Konzept zu verstehen und die Implementierung durchzuführen. Was früher total einfach war, ist in der neuen Welt total kompliziert. Aber man muss auch ehrlich sein, es ist nicht alles schlecht an der neuen Gutenberg Welt. Es gilt nämlich ebenso: Was früher kompliziert war, ist jetzt total einfach.

    Nun würde ich natürlich am Liebsten fragen: Uuuuuuund? Wie findet ihr es? Aber was will man da schon sagen, wenn das Blog eigentlich genauso aussieht wie vorher.

  • 27. März 2025

    Bei mir im Wohnhaus ist der Keller durch Trennwände aus Holzlamellen in einzelne Bereiche unterteilt. Hierbei sind die Türen für die einzelnen Kellerabteile mit einem einfachen Schlossriegel ausgestattet. Mein Abteil habe ich, wie die meisten anderen Nachbarn auch, mit einem Vorhängeschloss gesichert.

    Illustration in schwarzweiß: Ein Vorhängeschloss hängt an einem Schlossriegel an einer Kellertür.

    Letztens ergab sich die Situation, dass bei meinem Nachbar außer der Reihe der Wasserzähler abgelesen werden musste. Sein Wasserzähler befindet sich komischerweise in meinem Kellerabteil. Warum das so ist, weiß kein Mensch. Diesbezügliche Recherchen führten bislang ins Leere. Jedenfalls kam der Ablesemensch spontan an einem anderen Tag vorbei als ursprünglich vereinbart („ich war grad in der Nähe“). Normalerweise plane ich mir in solchen Fällen HomeOffice ein oder schließe den Keller temporär im Voraus auf. Jetzt standen die beiden aber vor verschlossener Tür, weil ich nicht zuhause war. Aber dann schrieb mein Nachbar überraschend: Wir haben den Zähler abgelesen!

    ?!?!?!?!?

    Tja, was soll ich sagen … wenn man ein Vorhängeschloss mit einem Schlossriegel kombiniert, muss man eine Sache beachten, sonst kann man sich das Schloss eigentlich auch sparen.

    Illustration in schwarzweiß: Ein Vorhängeschloss hängt quer an einem Schlossriegel an einer Kellertür, sodass man den Riegel aufschieben und die Tür aufmachen kann.

    Ich benutze dieses Schloss im Keller schon seit 15 Jahren /o\.
    Da habe ich mich mal wieder gefragt, bin nur ich so doof und warum merke ich das jetzt erst?

  • 21. März 2025

    Vor ein paar Monaten hatte ich mein Auto an meine Liebste verliehen. Sie hat selbst kein Auto und wollte einen Großeinkauf am späten Samstagabend machen. Unter dem Strich nutzt sie das Auto eigentlich fast häufiger als ich selbst. Jedenfalls irgendwann hat dann mein Smartphone geklingelt. „Das Auto geht nicht mehr an“. Super! Ob ich nicht kommen könnte? Leider hatte ich schon ein Glas Wein und auch einige Zweifel, ob ich mit meinen Kompetenzen das Auto zum Laufen bekäme. Wir beschlossen, den ADAC zu rufen. Warum meine Liebste im ADAC ist, obwohl sie kein Auto hat, habe ich zwar nie verstanden, war jetzt aber äußerst hilfreich.

    Der ADAC war dann auch relativ schnell da, aber leider bekam der Mechaniker das Auto auch nicht zum Laufen. Also blieb nichts anderes übrig als abzuschleppen. Komischerweise war jedoch eine Art von Wegfahrsperre aktiviert (ich wusste gar nicht, dass mein Auto sowas hat) und der Wagen ließ sich keinen Zentimeter vom Fleck bewegen, weder vor noch zurück. Der Abschleppwagen vor Ort hatte auch keinen Kran (der ADAC-Kollege mit Kran wäre gerade auf der Autobahn tätig). Großes Drama nachts auf der Straße. Nach viel hin und her war es aber dann irgendwie doch noch möglich, den Wagen auf den Abschleppwagen zu bringen. Ich wurde natürlich fortlaufend über den Stand der Dinge per Nachricht unterrichtet. Jedenfalls, als ich dieses Foto bekam, tat mir das schon etwas in der Seele weh.

    Ein VW Lupo auf einem Abschleppwagen, nachts.

    Dann, Montagmorgen. Die Werkstatt rief an. „Was ist das Problem bei dem Auto? Er springt an und fährt ganz normal. Wir können keine Probleme an dem Auto feststellen.“

    Und tatsächlich ist das Problem danach nie wieder aufgetreten. So viel zu meinem Auto. Ich benutze es sehr selten und kann trotzdem Geschichten bis zum Umfallen über mein Auto erzählen.

  • 17. März 2025

    Kürzlich hatte ich zusammen mit meinen Eltern und meinen Geschwistern ein Termin bei der Sparkasse. Dabei ging es um die Erteilung einer Bankvollmacht von meinen Eltern für uns Kinder. Meine Schwester hatte vorab der Sparkasse schon alle benötigten Dokumente übermittelt und jetzt waren eigentlich nur noch die Unterschriften zu leisten. Deswegen war ich der Annahme, dass der Termin ja nicht lange dauern könne.

    Wir kamen alle aus unterschiedlichen Richtungen angereist, trafen uns pünktlich am Eingang und wurden auch gleich in einen Besprechungsraum geführt. Der Bankberater begrüßte uns und hat einen sehr netten, umgänglichen Eindruck gemacht. Also dann, Vollmacht erteilen. Der Besprechungsraum war mit einem PC ausgestattet und der Bankberater schaltete ihn gleich an. Da habe ich mich schon gefragt, äh, warum ist der PC nicht schon an? Wird der so selten benutzt?

    Dann der Bankberater so: „Die Tastatur geht irgendwie nicht. Kurzer Moment. Ich muss eine neue holen.“ (haben die da einen Lagerraum für Tastaturen, falls mal eine nicht geht? Kommt das oft vor?)

    Nachdem dieses Problem gelöst war, längeres Schweigen im Besprechungsraum, der Bankberater klickte minutenlang am Rechner rum. (scheint etwas komplizierter zu sein; ich stell mir das vermutlich viel zu einfach vor: Kundennummer aufrufen, Funktion „Bankvollmacht erteilen“ aufrufen, Assistant durchlaufen).

    Okay, zuerst mussten unsere Unterschriften „verifiziert“ werden. Dazu stand ein Unterschriftenpad auf dem Besprechungstisch. Los ging es mit meiner Schwester. Erst Unterschrift verifizieren (einmal auf dem Pad unterschreiben), dann hat der Bankberater auf dem Computer rumgeklickt, dann noch mal „wirklich“ unterschreiben. Danach war ich dran, bei mir war die Reihenfolge komischerweise andersrum. Erst „wirklich“ unterschreiben, danach die Unterschrift verifizieren. Dann das Ganze noch mal für meinen Bruder (er musste erst verifizieren, dann „wirklich“ unterschreiben) und zum Schluss kam meine Mutter als Vollmachtgeber an die Reihe. Aber dann sagte der Bankberater plötzlich, „komisch, da steht jetzt nur ein Kind als Bevollmächtigter?“

    Es folgten die üblichen Erklärungen, seit dem letzten Update, alles anders, ich mache das so selten, man lernt nie aus. Lange Rede, kurzer Sinn, alles noch mal von vorne. Beim zweiten Durchlauf hat zum Glück alles geklappt. Abschließend sagte der Bankberater, kurzer Moment, ich hole die Ausdrucke. (äh, Ausdrucke? Warum haben wir das jetzt eigentlich alles digital gemacht?)

    Also so macht Digitalisierung ja keinen Sinn. Der Termin hat eine ganze Stunde gedauert (um drei Unterschriften zu leisten). Das Ganze in Altmodisch (Unterschrift auf Papier, einscannen und die Vollmacht im Banksystem pflegen) hätte mit Sicherheit nicht länger als 15 Minuten gedauert.

  • 13. Mai 2023

    Wie du mir, so ich dir. Folgst du mir nicht, folge ich dir auch nicht. Auf Twitter war das manchmal so eine elendige Diskussion, die oft für Unmut gesorgt hat. Egal, ich bin ja jetzt auf .

    Meine Timeline betreffend, bin ich ja etwas komisch. Ich gehöre zu den altmodischen „Alles-Lesern“. Wenn ich jemandem folge, möchte ich auch alle dessen Beiträge lesen. Deswegen ist meine Follow-Kapazität schon mal per Default begrenzt. Weil man ja nicht den ganzen Tag in der Timeline abhängen kann und man auch noch irgendwie sein restliches Leben bewältigen muss.

    Neue Personen (wie heißt das jetzt eigentlich auf Mastodon genau? Mastodons? Tröter? Urviecher?) entdecke ich meistens dadurch, dass mir jemand einen interessanten Tröt in die Timeline boostet. Im Alltagsgewusel habe ich meistens aber keine Zeit, mir seine restliche Timeline in Ruhe genauer anzuschauen, also klicke ich spontan auf Folgen (das müsste ja nun strenggenommen eigentlich „lauschen“ heißen).

    Jetzt ist es leider nicht selten der Fall, dass sich der Neuzugang nicht optimal in meine Timeline einfügt. Da bin ich nämlich auch etwas sonderbar und lege Wert auf eine ausgewogene Mischung. Ein bisschen Fahrrad, ein bisschen Klima, ein bisschen Familie, ein bisschen Nerdkram, ein bisschen Alltag. Aber es darf auch von keinem Thema zu viel sein. Gerne nehme ich Meinungen, die nicht meiner Perspektive entsprechen. Jeder darf und soll seine Ecken und Kanten zum Ausdruck bringen, an denen ich mich selbst auch anstoße. Was ich gar nicht brauche, ist eine fortlaufende selbstverherrlichende Eigenironie. Jaja, ich weiß, meine Tröts werden diesem Anspruch jetzt auch nicht unbedingt gerecht. Was ich auch nicht mag, sind ein Übermaß an Boosts. Ich folge ja einer Person, um ihre Beiträge zu lesen und nicht die Beiträge der Anderen. Was überhaupt nicht geht, wenn sich jemand dreimal am Tag einloggt, und dann gefühlte 30 Tröts raushaut. Es ist einfach kompliziert mit mir und meiner Timeline.

    Jedenfalls bräuchte ich eigentlich ein Feature namens Probefolgen. Folgen zur Probe. Also jemanden folgen, ohne dass derjenige sieht, dass man ihm folgt. Gerne zeitlich befristet, bis klar ist, ob man demjenigen auch wirklich folgen möchte. Damit man gar nicht erst in Verdacht gerät, dass man nur entfolgt ist, weil der andere nicht zurückgefolgt ist. Bei mir der Standard.

  • 16. April 2023

    In letzter Zeit geht mir ein bißchen das Laden der portablen, elektronischen Geräte auf den Keks. Jeden Abend muss etwas anderes an den Strom. Eigentlich war ich stets darum bemüht, mir nicht jedes x-beliebige Gadget zuzulegen, und mich auf das Nötigste zu beschränken. Die letzten Jahren ist mein digitaler Fuhrpark trotzdem ziemlich angewachsen. Und das will jetzt alles fortlaufend mit Strom versorgt werden. Was ich alles laden muss:

    • Smartphone
    • Smartwatch
    • Tablet
    • Tablet Pencil
    • Notebook
    • Notebook Maus
    • Kopfhörer In-Ear
    • Kopfhörer Over-Ear
    • eBook Reader
    • Raumklima Sensor
    • Akku Power Pack
    • Fahrrad Akku
    • Fahrrad Vorderlicht (2x)
    • Fahrrad Rücklicht (2x)

    Echt nervig!

  • 13. April 2023

    Bei Instagram habe ich mittlerweile aus verschiedenen Gründen das Licht ausgemacht. Zum Abschied möchte ich euch aber noch einen Geheimtipp da lassen. Es geht um die Stories.

    Zu den Stories habe ich relativ spät Zugang gefunden. Anfangs war ich von dem neuen Format eigentlich nur genervt. Ungesehene Stories werden nämlich in der Instagram App notification-mäßig rot eingekreist. Das geht gar nicht. Also war ich die ganze Zeit nur damit beschäftigt, die Stories ungesehen schnell durchzuklicken, um den roten Kreis wegzumachen. Schrittweise haben die Stories jedoch von den sterbenden Blogs die Funktion übernommen, in das Leben der Anderen zu schauen. Und da hat sich meine Perspektive langsam gedreht und ich habe das Format schätzen gelernt.

    Eine Sache hat mich aber extrem gestört. Da sitzt man in der Straßenbahn, schaut sich die neusten Stories an und ZACK hat jemand überraschungsei-mäßig ein Bild mit Musik unterlegt oder ein Video gepostet und alle Blicke richten sich plötzlich auf dich. Sehr unangenehm. Erstaunlicherweise bietet Instagram jedoch keine Möglichkeit an, Stories standardmäßig ohne Ton abzuspielen. Aber nicht mit mir, Herr Zuckerberg! Manuell den Ton des iPhone vorab abzuschalten, ist natürlich im Alltag viel zu umständlich. Ich recherchierte also im Internet und fand einige Beiträge von Leuten, die sich ebenfalls an diesem Verhalten störten und nach einer Lösung suchten. Aber überraschender Weise hatte das ganze Internet keine Idee, wie man dem Herr werden könnte. In solchen Situationen werde ich ja richtig vom Ehrgeiz gepackt.

    Jedenfalls habe ich (für das iPhone) eine Möglichkeit gefunden, wie man den Ton temporär unterbindet. Dies lässt sich über einen Umweg mit Hilfe der App Kurzbefehle realisieren. Mit der App Kurzbefehle kann man nämlich das iPhone automatisieren. Und um das oben beschriebene Problem zu lösen, muss man nicht mehr tun, als die folgenden zwei Befehle zu erstellen.

    Wenn die App Instagram geöffnet wird
    regele die Lautstärke auf 0

    Und das ganze noch mal vise versa.

    Wenn die App Instagram geschlossen wird
    regele die Lautstärke auf 30%
    4 Screenshots aus der App Kurzbefehle (Befehl: Insta ohne Ton)

    Fertig! Alles was seine Vorteile hat, hat natürlich auch seine Nachteile. So ist das leider generell mit der Automatisierung. Wenn man in der Instagram jetzt doch mal ausnahmsweise den Ton haben will, muss man ihn manuell erst wieder aufdrehen. Außerdem kann sich der erste Kurzbefehl nicht die vorherige Lautstärke für den zweiten Kurzbefehl merken. Aber sei’s drum.

    Dafür kann man das Prinzip aber ganz wunderbar auf weitere Apps anwenden, zum Beispiel die Fotos App. Die spielt nämlich bei den Rückblicken auch immer ungefragt Musik ab, was man nicht deaktivieren kann und zum gleichen Problem in der Straßenbahn führt.

  • 15. Juni 2022

    229 Messeaussteller
    439 Künstler
    640 Signierstunden
    23 Ausstellungen
    57 Vorträge und Gesprächsrunden
    27 Filme
    43 Lesungen
    54 Workshops
    63 Attraktionen und weitere Events
    33 Veranstaltungsorte
    Comic-Börse
    Max-und-Moritz-Preis
    Cosplay

    Nach 4 Jahren Pause, die Freude ist groß! Noch einmal schlafen und dann ist es endlich so weit. Vom 16. bis 19. Juni findet der 20. Internationale Comic-Salon Erlangen statt. Der Comic Salon ist das wunderbarste Festival für grafische Literatur und Comic-Kunst im deutschsprachigen Raum.

    Vor allem eins: Dir selbst sei treu. Die Schauspielerin Channa Maron © Barbara Yelin / Reprodukt Copyright: Internationaler Comic-Salon Erlangen

    <3 <3 <3

  • 12. Juni 2020

    „Und was machst du so in deiner Freizeit?“
    „Ich baue Batmobile aus Lego.“

    Dieses Modell zeichnet sich durch alle charakteristischen Merkmale eines idealtypischen Batmobils aus. Es ist schwarz, hat eine langgezogene Form und am Heck befinden sich fledermaus-artige Flügel. Und es hat einen Raketenantrieb. Ein Raketenantrieb darf natürlich nicht fehlen.

    Batmobile: Verfolgungsjagd mit dem Joker
    Artikelnummer: 76119
    Empfohlenes Alter: Ab 7 Jahre
    Anzahl Teile: 342
    Maße: 7 cm hoch, 24 cm lang, 6 cm breit
    Reihe: Lego Batman
    Link zum Produkt

  • 6. Juni 2020

    Bedingt durch Corona habe ich die letzten Monate viel Zeit in meiner Küche verbracht und gekocht. Manchmal nehme ich dazu ein Rezept und manchmal koche ich ohne, ich bin da nicht so festgelegt. Es waren einige Gerichte mit Zucchini dabei. Meist als Beilage wie Grillgemüse oder als Zusatz in einer Soße. Früher mochte ich Zucchini nicht besonders, mittlerweile esse ich Zucchini aber ganz gern.

    Zucchini

    Bei den Rezepten wurde die Zubereitung des Zucchini oft mit folgender Anweisung beschrieben.

    „Zucchini längs halbieren und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.“

    Ich finde diese Vorgehensweise ja ziemlich umständlich. Nehmen wir mal einen Zucchini von 20 cm Länge an (die Enden der Einfachheit mal nicht berücksichtigt). Wenn man nun wie oben beschrieben vorgeht, muss man 39 mal das Messer ansetzen und eine Schneidevorgang durchführen.

    1x den Zucchini halbieren
    19x die erste Hälfte in Scheiben schneiden
    19x die zweite Hälfte in Scheiben schneiden
    = 39 Schnitte

    Das gleiche Ergebnis lässt sich aber mit viel weniger Aufwand erreichen. Und dazu muss man einfach nur umgekehrt vorgehen. Also zuerst den Zucchini in Scheiben schneiden und dann halbieren. Natürlich nicht jede Scheibe für sich, weil damit wäre ja nichts gewonnen. Der Trick besteht darin, die Scheiben vor der Halbierung zu stapeln und dann ZACK in der Mitte durch. So ein Zucchini ist nämlich ein recht „stabiles“ Gemüse, da lassen sich problemlos kleine Türme bauen. Allerdings klappt das handwerkerisch nicht mit allen Scheiben auf einmal, deswegen muss man mehrere Durchläufe machen und kleinere Stapel aufsetzen (in der Regel reichen aber drei). Mit dieser Strategie lassen sich die Arbeitsschritte fast halbieren.

    19x den Zucchini in Scheiben schneiden
    3x einen Zucchini-Stapel halbieren
    = 22 Schnitte